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Dichtheitsprüfungen

Dichtheitsprüfung von Hausanschlüssen

Die Dichtheitsprüfung von Hausanschlüssen wird uns in den nächsten Jahren stark belasten. Informieren Sie sich hier, welche Kosten ggf. auch auf Sie zukommen.

 

 


Vortrag von Paul Jockel zum Thema Dichtheitsprüfung

UWG-Vortrag_Dichheitsprüfung_-_Paul_Jockel.pdf - 

Weiterführende Informationen

Informationenen der Landesregierung
Die Landesregierung hat ebenfalls Informationen zur Dichtheitsprüfung bereitgestellt:
Informationsbroschüre zur Dichtigkeitsprüfung

Verbraucherzentrale NRW
Die Verbraucherzentrale NRW gibt auf Ihrer Webseite konkrete Tipps.

Informationen der Handwerkskammer
http://www.abwasser-nrw.de/Beispielprojekte/Rheinisch-Bergischer-Kreis

Hohe Kosten für Grundstückseigentümer
UWG-Mitglied Paul Jockel aus Engelskirchen gibt in einem Bericht der Oberbergischen Volkszeitung allen Hausbesitzern wichtige Tipps zur Dichtigkeitsprüfung von Kanalanschlüssen. Durch eine vernünftige Vorbereitung können Hausbesitzer dabei viel Geld sparen. Der Abwasserexperte mahnt die Verwaltungen zur Eile und zur richtigen Information der Betroffenen. Paul Jockel steht auch telefonisch unter 02263/2858 für weitere Fragen zur Verfügung.

Runderlass des Ministeriums
Die Stadt Remscheid hat einen Runderlass zum Thema auf Ihrerm Internetseite veröffentlicht: Der Runderlass des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz v. 31.3.2009 können Sie hier herunterladen.

Sachkundige für die Durchführung von Dichtheitsprüfungen (Firmenliste) 
http://www.lanuv.nrw.de/wasser/abwasser/dichtheit.htm


Landeswassergesetz

Der folgende Paragraph des Landeswassergesetzes ist zu beachten:

§ 61a Private Abwasseranlagen


(1) Private Abwasseranlagen sind so anzuordnen, herzustellen und instand zu halten, dass sie betriebssi-cher sind und Gefahren oder unzumutbare Belästigungen nicht entstehen können. Abwasserleitungen müs-sen geschlossen, dicht und soweit erforderlich zum Reinigen eingerichtet sein. Niederschlagswasser kann in offenen Gerinnen abgeleitet werden. Im Übrigen gilt § 57 entsprechend.


(2) Die Gemeinde ist berechtigt, die Errichtung und den Betrieb von Inspektionsöffnungen oder Einsteige-schächten mit Zugang für Personal auf privaten Grundstücken satzungsrechtlich vorzuschreiben.


(3) Der Eigentümer eines Grundstücks hat im Erdreich oder unzugänglich verlegte Abwasserleitungen zum Sammeln oder Fortleiten von Schmutzwasser oder mit diesem vermischten Niederschlagswasser seines Grundstücks nach der Errichtung von Sachkundigen auf Dichtheit prüfen zu lassen. Eigentümer anderer Grundstücke, in denen diese Leitungen verlaufen, haben die Prüfung der Dichtigkeit und damit einherge-hende Maßnahmen zu dulden. Ausgenommen sind Abwasserleitungen zur getrennten Beseitigung von Nie-derschlagswasser und Leitungen, die in dichten Schutzrohren so verlegt sind, dass austretendes Abwasser aufgefangen und erkannt wird. Über das Ergebnis der Dichtheitsprüfung ist eine Bescheinigung zu fertigen. Die Bescheinigung hat der nach Satz 1 Pflichtige aufzubewahren und der Gemeinde auf Verlangen vorzule-gen. Die Dichtheitsprüfung ist in Abständen von höchstens zwanzig Jahren zu wiederholen.


(4) Bei bestehenden Abwasserleitungen muss die erste Dichtheitsprüfung gemäß Absatz 3 bei einer Ände-rung, spätestens jedoch bis zum 31. Dezember 2015 durchgeführt werden.


(5) Die Gemeinde soll durch Satzung abweichende Zeiträume für die erstmalige Prüfung nach Absatz 4 Satz 1 festlegen,


1. wenn Sanierungsmaßnahmen an öffentlichen Abwasseranlagen in dem Abwasserbeseitigungskonzept nach § 53 Abs. 1a oder in einem gesonderten Kanalsanierungs- oder Fremdwassersanierungskonzept festgelegt sind oder


2. wenn die Gemeinde für abgegrenzte Teile ihres Gebietes die Kanalisation im Rahmen der Selbstüber-wachungsverpflichtung nach § 61 überprüft. Die Gemeinde muss für bestehende Abwasserleitungen durch Satzung kürzere Zeiträume für die erstmalige Prüfung nach Absatz 4 Satz 1 festlegen, wenn sich diese auf einem Grundstück in einem Wasserschutzge-biet befinden und


1. zur Fortleitung industriellen oder gewerblichen Abwassers dienen und vor dem 1. Januar 1990 errichtet wurden oder


2. zur Fortleitung häuslichen Abwassers dienen und vor dem 1. Januar 1965 errichtet wurden.


Im Falle des Satzes 2 sind bei Festlegung des Zeitraumes die Schutzziele der Wasserschutzgebietsverord-nung zu berücksichtigen. Die Gemeinde ist verpflichtet, die Grundstückseigentümer über die Durchführung der Dichtheitsprüfung zu unterrichten und zu beraten.


(6) Die oberste Wasserbehörde ist ermächtigt, die Anforderungen an die Sachkunde durch Verwaltungsvor-schrift festzulegen. Die Gemeinde kann bis zum Erlass der Verwaltungsvorschrift durch Satzung Anforde-rungen an die Sachkunde festlegen.


(7) Die Absätze 3 bis 5 gelten nicht für Abwasserleitungen, die aufgrund des § 61 Selbstüberwachungs-pflichten unterliegen.

 

Hier finden Sie das komplette Wassergesetz für das Land Nordrhein-Westfalen (Landeswassergesetz/ LWG) .