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23. Juni 2005
Oberbüscher soll Stimmverhalten erklären
Überrascht zeigt sich die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) Engelskirchen über das Abstimmverhalten von Bürgermeister Wolfgang Oberbüscher, der gegen die Errichtung des LIDL-Marktes gestimmt hatte. Seine Partei, die SPD, stimmte allerdings einstimmig dafür.
"Damit hat er die entscheidende Stimme gegen den Lidl-Markt abgegeben. Wir kritisieren allerdings, dass er seine Entscheidung bisher nicht ein einziges Mal kommentiert hat. Ich denke, die Bürger haben ein Recht zu erfahren, warum der SPD-Bürgermeister gegen das Konzept seiner eigenen Fraktion gestimmt hat.", findet der UWG Fraktionsvorsitzende Markus Haake.
"Scheinbar hat Oberbüscher ein anderes Konzept für unsere Gemeinde als seine Partei. Dann soll er es aber auch auf den Tisch legen und seine Vorstellungen erläutern. Fragt sich nur, ob er ohne SPD-Rückhalt überhaupt mehrheitsfähig ist. Die Entscheidung über das Puntschuh-Gelände ist zukunftweisen und nicht allein zu sehen. Entweder die Gemeinde stellt sich dem freien Wettbewerb oder sie baut einen Schutzwall gegen andere Mitbewerber auf. Wir wollen den freien Wettbewerb. Die SPD scheint ihr Konzept wohl noch nicht gefunden zu haben.", so Haake weiter.

