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18. April 2007 (2)

UWG möchte Fahrbahngeräusche mindern

Die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) der Gemeinde Engelskirchen reagiert auf die zunehmenen Beschwerden über die Lärmbelästigung der A4 sowie der B55. In eine Anfrage fordert die Fraktion deshalb die Verwaltung auf zu prüfen, ob auf der A4 sowie der B55 zweilagiger offenporiger Asphalt eingesetzt wird. Diese Oberfläche würde nämlich das Reifen-Fahrbahn-Geräusch um bis zu 8 dB(A) verringern. Außerdem möchten die Unabhängigen wissen, ob es auf der B55 sogenannte „grüne Wellen" - Schaltungen der Ampeln gibt, um gleichmäßig fließenden und damit leiseren Verkehr zu ermöglichen.
 
"Unserer Fraktion ist der Ansicht, dass die Auswirkungen von Lärm auf unsere Gesundheit bisher unterschätzt wurden. Vielerorts ist die Belastung für den Bürger aber groß und wir müssen sorgfältig prüfen, wie wir entsprechende Schutzmaßnahmen treffen können. Es geht keinesfalls darum, unsere Mobilität einzuschränken. Sie ist schließlich wichtig für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Gemeinde. Es geht vielmehr darum, den Lärmpegel so stark zu reduzieren, dass er nicht mehr als Belastung empfunden wird.", so der UWG-Fraktionsvorsitzende Markus Haake.