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28. Dezember 2007
Positive Resonanz auf UWG-Familienmodell
Auf Initiative der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) Engelskirchen beschäftigt sich ein Arbeitskreis des Gemeinderates schon seit einiger Zeit mit der Möglichkeit eine Familienkarte einzuführen. Mit dieser sollen zahlreiche Vergünstigungen für Familien geschaffen werden.
Markus Haake, Fraktionsvorsitzender der UWG, freut sich jetzt über die erste positive Resonanz. „Sowohl der Engelskirchener Gewerbering, als auch der Aktivkreis Ründeroth erklären sich grundsätzlich bereit, spezielle Vergünstigungen für Familien anzubieten. Es liegen sogar schon zwei konkrete Angebote aus der Gastronomie vor, wie uns die Verwaltung mitteilte. Das ist ein erster Erfolg und wir sind zuversichtlich, dass weitere Förderer das Familien-Modell unterstützen werden. Allerdings hätten wir schon weiter sein können. Unser Antrag im Jahr 2005 wurde zunächst abgelehnt und erst wieder diskutiert als wir 2006 eine erneute Initiative starteten. Andere Städte und Gemeinden, zum Beispiel die Stadt Wiehl, haben die Idee zwischenzeitlich aufgegriffen und die ersten Schritte schon erfolgreich umgesetzt. Wir sind wieder einmal spät dran.“ so Haake.
Nach dem Willen der Unabhängigen sollen Familien zukünftig Vergünstigungen bei Verwaltungsleistungen wie beispielsweise Baugenehmigungen und Hundesteuern erhalten. Darüber hinaus wünscht sich die UWG einen „runden Tisch“ mit Einzelhandel, Wirtschaft und Vereinen. Auch diese privaten Einrichtungen sollen laut UWG die Möglichkeit bekommen, familienfreundliche Vergünstigungen anzubieten. Die Privatwirtschaft könne das Image als familienfreundliches Unternehmen sogar zu Werbezwecken nutzen, so dass Verbraucher und Wirtschaft gleichermaßen von der Familienkarte profitieren würden, so die Idee der unabhängige Bürgerbewegung. Die nächste Sitzung des Arbeitskreises findet am 08. Januar statt. Weitere Informationen sind unter www.uwg-engelskirchen.de abrufbar.

