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09. Oktober 2008
UWG fordert mehr Unterstützung für Klinik
Zur wirtschaftlichen Situation der Katholischen Kliniken Oberberg (KKO) und der Zukunft des Engelskirchener Krankenhauses erklärt der Vorsitzende der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) Engelskirchen, Markus Haake:
„Zunächst möchten wir der Klinikleitung zu dem neuen Chefarzt-Duo Dr. Joseph Sabbagh und Dr. Nikolaus Szöke gratulieren. Durch die neue medizinische Leitung hört man seit langem mal wieder positive und kämpferische Töne aus dem Krankenhaus. Der engagierte Einsatz der beiden Ärzte färbt auch auf die Mitarbeiter ab, hört man aus dem Umfeld des Krankenhauses. Diese Aufbruchstimmung ist wichtig, denn nur wer Visionen hat und optimistisch an seine Arbeit herangeht, kann das Beste daraus machen.
Ein Trauerspiel ist allerdings das Verhalten des Geschäftsführers Hans-Josef Dumm, der stetig über ein schlechtes Ergebnis jammert, selten aber Vorschläge unterbreitet, wie sich die Situation verbessern könnte. Es werden lediglich immer mehr Bereiche der Klinik geschlossen. Wir haben damals schon davor gewarnt, dass die Schließung der Gynäkologie der Beginn einer Salamitaktik sein könnte, an deren Ende die Schließung des ganzen Hauses steht. Dumm erklärte damals die Klinik sei „auf dem richtigen Weg“, Schließungsabsichten gäbe es nicht und die UWG wolle sich nur profilieren. (s. Oberberg-Aktuell vom 18.04.2008). Ein Jahr später scheint sich unsere Befürchtung leider weiter zu verhärten. Für die Bürger unserer Gemeinde wäre aber die Schließung ein harter Schlag ins Gesicht.
Daher appellieren wir nachdrücklich nochmal an alle Verantwortlichen in Bund und Land, namentlich an MdB Klaus-Peter Floßbach (CDU), MdL Bodo Löttgen (CDU) und MdL Gero Karthaus (SPD) sich in ihren Gremien und vor Ort für bessere Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen und die Klinik stark zu machen. Auch erwarten wir von unserem Bürgermeister Wolfgang Oberbüscher (SPD) und den beiden großen Volksparteien vollen Einsatz für den Erhalt der Klinik. Die UWG wird nicht stillschweigend zusehen, wie ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsversorgung aus Engelskirchen verschwindet.“

