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16. März 2009

UWG setzt sich für DSL-Verfügbarkeit ein

In einem Ratsantrag fordert die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) Engelskirchen den beschleunigten Ausbau des DSL-Netzes in der Gemeinde Engelskirchen. Dazu erklärt der Sprecher des entsprechenden UWG-Arbeitskreises, Paul-Günther Jockel:

"Die Gemeinde Engelskirchen soll sich um eine bessere DSL-Versorgung bemühen.

Die Versorgung mit Breitbandanschlüssen ist nicht flächendeckend gegeben. Ist ein DSL-Anschluss am Standort verfügbar, ist die verfügbare Geschwindigkeit häufig niedrig. So müssen sich immer noch alle DSL-Anschlussinhaber z.B. in Vordersteimel, Hintersteimel oder Hülsen mit einer Downstream-Geschwindigkeit von max. 384 kbit/s (6-fache ISDN-Geschwindigkeit) abfinden. In der Gemeinde Engelskirchen sind viele vom DSL-Netz abgeschnitten (Niederhof). Langsame Verbindungen sind ein wirtschaftlicher Standortnachteil. Die Verfügbarkeit einer flächendeckenden, leistungsfähigen und somit schnellen Breitband-Internetverbindung (DSL) ist für heimische Unternehmen, Selbstständige und Privatpersonen immer wichtiger. Wir als UWG sind der Meinung, dass der Ausbau des DSL-Netzes den heimischen Wirtschaftsstandortes stärkt und die Lebensqualität vieler Bürger erhöht."

 Es gibt immer noch Regionen in denen DSL nicht verfügbar ist. Die Bewohner dieser Regionen sind über diesen Tatbestand meistens alles andere als erfreut – in anderen Gemeinden wurden bereits Initiativen ins Leben gerufen, damit die Einwohner endlich an das DSL-Netz angeschlossen werden. Zurückzuführen ist die fehlende DSL Verfügbarkeit auf das Verhalten der Netzbetreiber. Diese sehen sich in vielen Fällen nicht dazu gezwungen, DSL zur Verfügung zu stellen, weil die Kosten für die Bereitstellung der Infrastruktur zu hoch sind oder zu wenig potentielle Kunden in dem betroffenen Gebiet wohnen.