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25. Januar 2009

UWG prüft Beitrittsvoraussetzungen bei FREIEN WÄHLERN

Die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) Engelskirchen prüft derzeit, ob sie eine Mitgliedschaft bei den Freien Wählern (FW) beantragen soll. „Es macht Sinn sich zu vernetzen und Informationen auch überregional auszutauschen. Davon kann die Bewegung der freien und unabhängigen Wählergruppen nur profitieren. Es ist aber wichtig, dass die örtlichen Wählergruppen ihre Unabhängigkeit bei Sachfragen beibehalten. Die Freien Wähler dürfen nicht zu einer Parteiorganisation mutieren. Unser Ortsverband prüft derzeit die Mitgliedschaftsvoraussetzungen. Wir sind uns aber sicher, dass die Freien Wähler zukünftig eine neue und bedeutendere Rolle in Deutschland spielen werden.“, so der UWG-Vorsitzende Markus Haake.


Haake glaubt, dass der hervorragende Wahlsieg der Freien Wähler in Bayern ein Wendepunkt in der Geschichte der unabhängigen Wählergruppen war. Auch in NRW werden die Freien Wähler an Einfluss gewinnen, so der UWG-Vorsitzende. Dafür spreche auch, dass am vergangenen Samstag in Würzburg FW-Vertreter aus ganz Deutschland eine Bundeswählergruppe der Freien Wähler gegründet haben. Die Gruppe hat die Kandidatur zur Europawahl und die politische Meinungsbildung auf Bundesebene zum Ziel. Mitgliederaufnahme und Aufstellung der Kandidatenliste wird über diese Wählergruppe abgewickelt. Damit wurde die organisatorische Voraussetzung geschaffen, um zur Europawahl antreten zu können. Diese Bundeswählergruppe mit dem genauen Namen FW Freie Wähler Deutschland e.V. ist keine Partei sondern nach dem Vorbild Bayerns eine Wählergruppe, bei der nur natürliche Personen als Mitglieder beitreten können. Für die Teilnahme an der Europawahl ist kein Parteistatus erforderlich.


Unter der Versammlungsleitung des bayerischen FW-Landesvorsitzenden Hubert Aiwanger wurden Europa-Leitlinien unter dem Motto "Für ein Europa der Bürger und Regionen" erarbeitet und einstimmig verabschiedet, ebenso eine Satzung. 23 Gründungsmitglieder traten der Wählergruppe spontan bei. Die Vorstandswahl ergab folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender Armin Grein, ehemaliger Landrat von Main-Spessart und Vorsitzender des FW-Bundesverbandes, welcher Dachverband der FW-Landesverbände ist. Stellvertretende Vorsitzende sind Hubert Aiwanger (Bayern), Renate Bitz (Niedersachsen), Dr. Robert Nussbaumer (Hamburg), Monna Weber (Schleswig-Holstein), Schatzmeister Max Winkler (Bayern), Rechtsreferent Eckard Gläsker(NRW). Weitere Bundesländer sind über Beisitzer abgedeckt, u.a. Hessen, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg/Vorpommern, Bremen, Sachsen-Anhalt.